Todfeind der Menschheit

Da gibt es etwas, das man „Ennui“ nennt, die Langeweile. Das Gefühl der inneren Leere, welches einen überrumpelt, im Alltag. Obwohl man im Stress ist. Die totale Reizüberflutung knippst manchmal, ja sogar immer öfters, einfach gnadenlos unser Hirn aus. Wir wollen das, weil wir da richtig geil drauf sind. „Einfach mal abschalten.“ Abschalten, vor was?

langeweile

Wir geben uns Tag für Tag eine hoch dosierte, perfide Form der Folter – die Leute ertragen den Schmerz. Sie sind zum Schreien einfach zu müde. Und der coole Typ, Pascal Blaise (ein Philosoph) sagte es schon damals…

„Nichts ist so unerträglich für den Menschen, als sich in einer vollkommenen Ruhe zu befinden, ohne Leidenschaft, ohne Geschäfte, ohne Zerstreuung, ohne Beschäftigung. Der Mensch fühlt in diesem Zustand sein Nichts, seine Preisgegenheit, seine Unzugänglichkeit, seine Ohnmacht, seine Leere.“

Langeweile ist, so meint es Wikipedia, ein „Empfinden der Unlust“. Sie entsteht keineswegs , weil man nichts zu tun habe, vielmehr resultiert sie aus der „Monotonie im Alltag“. Dort wo über Stress und hektische Betriebsamkeit geklagt wird, herrscht häufig eiserne Routine und Monotonie. Der Druck der Bürokratie ist ein gefundenes Fressen für den Ennui.

Was ich euch eigentlich damit sagen will ist, dass mir gerade furchtbar warm ist und Routine sowieso scheiße ist, da sie unseren kleinen Köpfe killt. Also bitte, seid kreativ und total irre und hüpft auch mal nackt durch den Garten <3

Ansonsten ist alles gut bei mir. Danke der Nachfrage.



  • Geschrieben am 03.April 2011,
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