Lange Texte, kurzes Denken.

Schreiben kann man viel. Viel Text, so wurde herausgefunden, schreckt Leser diverser Altersgruppen oft ab. Diverser Altersgruppen? Vielleicht sind es Schichten. Schichten verschieder Menschen, mit unterschiedlichem Denken und anderer Intelligenz. Anderer Intelligenz? Huch, da sind wir wieder an dem Punkt, schreiben kann man viel. Nur was?

Denken

Schreiben kann man oft nur dann, wenn es eine Frage gibt. Tatsächlich ist der Großteil der geschriebenen Buchstaben auf die Antwort einer Frage zurückzuführen. Natürlich muss man dann auch Fragen stellen. Aber welche Fragen stellt man eigentlich? Meistens doch die, die man beantwortet haben will. Die Philosophen lassen wir mal außen vor.

Außen vor lassen wir Dinge, die wir nicht beantworten wollen, oder können. Vielleicht sind es auch Dinge, die uns in diesem Moment als unwichtig erscheinen. Als unwichtig stufen wir Dinge nach unserer personalisierten Wertung ein. Die Wertung ist Faktor unserer relativen Meinung. Was aber ist eigentlich eine Meinung?

Eine Meinung ist nur dann relevant, wenn sie nicht mit der eines anderen gleicht. Wir fangen dann an, Meinungen zu vergleichen und zu argumentieren. Somit entsteht das Hauptwerkzeug der Demokratie. Doch, wann spricht man eigentlich von Demokratie? Vermutlich dann, wenn sich jeder seine Meinung bilden darf und das Recht hat, indirekt mitzubestimmen.

Bestimmt ist das, was definiert wird. Definiert wird entweder nach wissenschaftlicher Richtigkeit, oder dem geistigen Durchschnitt der Bevölkerung. Und was will uns eigentlich der wirre Autor dieses Artikels sagen?

Und schonwieder endet der Abspann auf eine Frage. Eine Frage, die Leser und Autor beantwortet haben möchten. Der Autor von seinen Lesern, oder die Leser von dem Autor.

„Denk nicht soviel nach“, bekommen wir manchmal von unseren Freunden gesagt. Ein Satz, den eigentlich keiner in solchen Momenten gerne hören will. Wie soll das gehen, nicht viel nachdenken? Und wann spricht man eigentlich von nach-denken?

Vielleicht fragen oder reden wir einfach zu viel, und denken zu wenig nach. Vielleicht? Aber, was will uns jetzt eigentlich der Autor mit diesem Artikel sagen?



  • Geschrieben am 26.Mai 2011,
  • von
  • http://0x1c.de Matze

    Was uns dieser Artikel sagen will? Na das hier: TL;DR