Die Zukunft der Liebe

Sieht so die Zukunft der Liebe aus? Sicherlich nicht. Aber, was wenn doch? Was passiert mit den Menschen, wenn Medien die Wichtigkeit der Liebe und der Gefühle übersteigen. Zugegeben, dieses Bild ist nur gestellt und doch hat es den Lauf durch die sozialen Netze gemacht. Dort schmunzelt man natürlich nur darüber und malt sich nichts aus.

Die Zukunft der Gemeinschaft

Schnell das iPhone raus, Facebook checken. Den Menschen mitteilen, was man gerade tut. Vergessen, warum man etwas tut. Positionierung seiner Persönlichkeit in der neuen digitalen Welt. Das Internet. Den angeblichen Freunden gute Nacht wünschen und Ihnen am nächsten Morgen erzählen wie schlecht es einem geht, weil man in der Nacht aufgewacht ist und aufs Klo musste. Schnell noch ein passendes Foto dazu.

Liebe(r) nicht auf den eigenen Bauch hören, sondern Google benutzen. Herr Internett weiß das schon. Kommt, bleiben wir lieber daheim und zocken ein bisschen. Ein bisschen abschalten, was noch abzuschalten ist und nicht schon längst ins Museum gehört. Mit aufgezwungener Produktivität das Leben sichern und ein Argument für die abendliche „Ruhe“ finden.

Passiv denken. Preise vergleichen, das Billigste jagen und die Qualität verspotten. Politiker beschimpfen, wo man selbst nichts von Politik versteht.
Aber nun zurück: Was passiert mit der Liebe?

Ist die Liebe nur noch eine aufgezwungene Emotion, die man zwischenmenschlich zu empfinden versucht? Vermutlich, denn wir lieben alles. Wir lieben das Meer, den Strand, Urlaub, Palmen, Cocktails und Brüste. Liebe als fiktives Synonym für Freiheit. Ist es Freiheit, sich das Leben von den Medien dieser Welt aufzwingen zu lassen?

Gibt es den freien Willen, oder die freie Entscheidung? Vielleicht richten wir uns zu sehr nach dem goldenen Schnitt der Mitte. Die Mitte, nach der wir alle gehen wenn wir keine eigene Entscheidung treffen möchten.



  • Geschrieben am 25.November 2011,
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